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Brockentour 2018 - Ein Team, ein Ziel

03. bis 05. Mai 2018

Am 03. Mai 2018 war es wieder soweit, die Bauleiter der Firmengruppe Böhmer und unser Sportfreund Ronny Strauß hatten sich erneurt ein sportliches Highlight besonderer Art ausgesucht. Nach der Rennsteigbezwingung 2016, dem „Stoneman Miriquidi“, der deutsche Stoneman war es diesmal die "Brocken-Tour".

Endlich war es wieder so weit. Zum dritten Mal wollte unser nunmehr alt bewährtes Radsport- Bauleiterteam bestehend aus Thomas, Sven, Denis, Kay, Ronny und mir den sogenannten „Rad-Brocken“ bezwingen. Ja richtig - diesmal den „Brocken“. Aber der war es nicht alleine, es war natürlich noch mehr geplant. Keiner konnte im Vorfeld so genau sagen, welche Berge wir sonst noch erklimmen werden außer eben der höchsten Erhebung des Harzes, den „Brocken“, und natürlich die höchste Erhebung des Westharzes, den „Wurmberg“. Zudem konnten wir diesmal aus den verschiedensten Gründen auch nicht so trainieren, wie die Jahre vorher.

Aber der Reihe nach…

Mit schmucken Trikots, vom Karsten extra für die Tour hergestellt, standen Fotoaufnahmen auf dem Firmenhof vor der Abfahrt  auf dem Programm. Nach dem Verladen der Räder und der Verabschiedung von unseren fleißigen Bürodamen, Vivien Brodmann und Sabine Zinglar, ging es dann Richtung Dauerstau auf die A 4. Da wir einen „Wilsdruffer“ unter uns haben, konnte dieser Stau jedoch unserer Laune nichts anhaben, da wir einige Schleichwege kannten. Also bestens gelaunt und voller Tatendrang ging es dann Richtung Harz. Im Übrigen habe ich diesen fast 30 Jahre nicht mehr gesehen. Wie alle anderen auch, war ich daher sehr gespannt was kommen wird, dies nicht nur aus der sportlichen Perspektive.

Die Autobahnabfahrt Richtung Schierke haben wir verpasst und mussten notgedrungen durch Wernigerode. Wie sich schnell herausstellte, ein toller Ort, zumindest, was man vom Auto aus sehen konnte. Gegen 17:00 Uhr kamen wir in unserem, vom Kay bestens gewähltem Hotel „Zum Wildbach“ an. Das Quartier hatten wir schnell bezogen und logisch wurden die Räder noch scharf gemacht. Auf ging es auf eine kleine Tour. „Rund um Schierke“ trifft wohl als Titel gut zu. Für 450 Höhenmeter waren nur ganze 19,5 km erforderlich. Ein gefühltes mehr Rauf als Runter, und das bei strahlendem Sonnenschein… Für den Abbau vom letzten Arbeitsstress reichte diese Runde aber vollends. Schierke und sein Umfeld - eine durchaus positive Überraschung.

Abends ging es dann, entgegen der letzten Jahre, doch recht locker und lustig zu. Keine Ahnung, woran das lag. Wahrscheinlich weil alle nur den „Brocken“ vom nächsten Tage im Kopf hatten und die 650 Höhenmeter sollten wohl kein Problem darstellen. Gesagt getan, nach einer kurzen Nacht und einem gutem Frühstück ging es dann um 9:00 Uhr los. Die Sonne lachte uns an, was fehlte noch? Als erstes auf den „Brocken“, danach der „Wurmberg“, so war der Plan. Was dann noch folgen sollte, wollten wir spontan entscheiden.

 

Am Anstieg auf den Brocken hatte sich schnell ein Dreier-Team an der Front gebildet. Thomas, Sven und Kay spulten sich den Berg hoch. Nach Ronny kamen auch Denis und ich oben an, wohlwissend, es kommt noch was und die Kräfte sollten gut eingeteilt werden.

Logisch, nach einem Fotoshooting und dem Ausnutzen aller fotografischen Möglichkeiten / ein Radsportler kam direkt von „Bremen“ und „wollte“ ohne Pause auch gleich ein Foto von uns machen ????, ging es weiter und wir fuhren über Stock und Stein runter Richtung Braunlage, der Westteil des Harzes. Ein komischer Ort und die alte Grenzstraße oder besser gesagt, der furchtbare Plattenweg auf der Ostseite zog uns zurück in die Vergangenheit. Für mich war es als Ältester des Teams schon ein seltsames Gefühl. Irgendwie konnte ich mich aufs Radfahren nicht mehr recht konzentrieren. Mir ging so vieles durch den Kopf, was ist vor und nach 1989 alles passiert und was wäre gekommen wenn... Fragen über Fragen durchlöcherten meinen Kopf. Ein halbes Leben auf ca. 15 km Grenzstreifen und dann noch mit schwer zu fahrenden Lochbetonplatten und Sandwegen, all dies ging in Gedanken an mir vorbei. Richtig konzentrieren aufs Radfahren konnte ich mich nicht.

Meine Jungs, doch ein wenig weiter weg vom Wendeszenario, zogen Ihr Tempo durch und dies war auch gut so, es geht immer weiter, wie auch immer…. ???? Ich berappelte mich und nahm den Rhythmus wieder auf.

Im Übrigen war es nach dem „Rennsteig“ und dem „Fichtelgebirge“ die dritte Tour entlang der altdeutschen Grenze mit seinen Schutzstreifen, Wachtürmen und Grenzwegen. Zufall?

Nach Braunlage kam der Anstieg auf den „Wurmberg“ und der hatte es richtig in sich. Thomas und Kay setzten sich vom Rest ab und spulten sich die 500 Höhenmeter am Stück hoch. Gefolgt vom Ronny hatte ich mein sentimentales Nachwendetief überwunden und versuchte, mich wieder dem Sport und meinen Jungs zu widmen. Sven hatte irgendwie einen „Hänger“ und Denis war von Krämpfen geplagt. Ich bin mir nicht sicher, ob Sven sein „Asterixgetränk“ vergessen hat ????, egal, alle kamen oben an und freuten sich auf eine kalte Cola.

Nicht unerwähnt möchte ich einen Mountainbiker lassen, der die Spitze des Wurmberges lächelnd und mit einer trockenen Stirn, ergo null schwitzend, erreichte hatte - dies mit einem E-Bike… Wir waren stolz auf uns, jetzt erst recht und wrungen unsere nassen Kopftücher aus! ????

Für mich ist Denis der Coolste von allen, er macht sich keinen Druck, hat das besch… Fahrrad und doch weiß er, dass er jeden Berg schafft und manchmal auch für eine Überraschung sorgt und die dann noch „pfeifend“ gut ist. ????

Nach dem „Wurmberg“ ging es dann vorbei nochmal an den Skisprungschanzen von Braunlage Richtung Schierke. Müde waren wir schon, denn knapp 1.300 Höhenmeter auf dem Mountainbike hatten wir alle in den Beinen. Viele Kilometer davon ging es über Wiesen, Geröll und auch Trails und machten die Tour nicht einfacher. Nach weiteren rund 200 Höhenmetern sahen wir dann das Eisstadion von Schierke. Nochmal ein kleiner Berg und dann waren wir zu Hause. Geschafft - alle, gesund, zufrieden, was will man mehr. Ich überlegte, nochmal den „Brocken“  anzugehen, denn mein „Diesel“ lief, außer Kay wollte aber Keiner mehr und so blieb diese sicherlich überzogene Idee als Idee im Raum stehen und wir entschieden uns auf aktives Relaxen mit Gesprächen und viel Spaß, was letztendlich auch richtig und gut war, entweder alle oder keiner.

Nach dem „Wurmberg“ ging es dann vorbei nochmal an den Skisprungschanzen von Braunlage Richtung Schierke. Müde waren wir schon, denn knapp 1.300 Höhenmeter auf dem Mountainbike hatten wir alle in den Beinen. Viele Kilometer davon ging es über Wiesen, Geröll und auch Trails und machten die Tour nicht einfacher. Nach weiteren rund 200 Höhenmetern sahen wir dann das Eisstadion von Schierke. Nochmal ein kleiner Berg und dann waren wir zu Hause. Geschafft - alle, gesund, zufrieden, was will man mehr. Ich überlegte, nochmal den „Brocken“  anzugehen, denn mein „Diesel“ lief, außer Kay wollte aber Keiner mehr und so blieb diese sicherlich überzogene Idee als Idee im Raum stehen und wir entschieden uns auf aktives Relaxen mit Gesprächen und viel Spaß, was letztendlich auch richtig und gut war, entweder alle oder keiner.

Abends waren wir wieder in der Gaststätte „Zur Klippe“ und brauchten nicht viel, um aufzutanken. Die Wirtin Claudia bediente uns bestens und wir wurden dann auch sehr schnell müde. Nach zwei „Schierker Feuerstein“ war der Abend gelaufen. Dies erinnerte an die letzten beiden Touren, wenn der Körper richtig arbeiten muss, dann ist er nun mal platt.

Nächsten Morgen 9:00 Uhr begann dann der dritte Streich, auch diesmal meinte es der Sonnengott gut mit uns. Eine kurze aber würzige Runde mit vielen Trials von Schierke Richtung Rappbodetalsperre und zurück. Aus Zeitgründen mussten wir ca. 7 km vorher umkehren, aber trotz allem wurde es eine tolle Harz-Abschiedstour mit nochmal 30 km und 400 Höhenmetern. Zusammen angekommen, duschen und los ging es Richtung Heimat. Ich musste noch ins Büro und durfte als Erster los düsen.

Alle waren guter Laune ob des Erreichten. Auch wenn wir nicht so viele Höhenmeter absolviert hatten wie die Jahre vorher, war es wieder ein tolles Erlebnis, was uns im Einzelnen und auch als

Team sehr gut tat. Von fast 5.000 Höhenmetern war es diesmal leider nur knapp die Hälfte. Trotzdem tat es unserer Gemeinschaft gut und gilt als Startrampe für 2019.

Die vierte Tour haben wir bereits festgelegt, es geht im Mai 2019 nach Harrachov. Dies wird mit Sicherheit wieder eine große Herausforderung, für die wir auch wieder mehr trainieren werden, zumindest haben wir uns dies versprochen.

Ein großer Dank an das Team vom „Wildbach“ rund um Marius & Daniela Miachael, wir kommen bestimmt wieder. Also Danke nochmal ????

Auf ein Neues mit Thomas, Sven, Denis, Kay, Ronny und Ralf.

 

Als Chef kann ich wieder nur sagen, ich bin stolz auf Euch und freu mich auf das, was kommt. ????

Euer Ralf